Advent – Glaube, Hoffnung, Liebe


Was für eine Welt um uns herum,

Im Großen und im Kleineren

Nichts scheint gut

So viel Unrecht

Menschenbrüder, die sich zu Menschenschwestern nicht menschlich zeigen

Verzweiflung

Hilflosigkeit

was ist heilig im Heiligen Land

und doch sind da

Glauben

Hoffnung

Liebe

Ich will es mir auch im Kleinen immer wieder sagen, nur das ist es, was ich beeinflussen kann. Und schon das ist so schwer…

Also auch dies: Vorfreude auf Kommendes, Rückzug in die kleine Welt, nicht heile, aber still, kleine Geschenke, Adventskalender für die Vorfreude für die Kinder in der Familie, für die Eltern…

Kerzen, Stille, Freude über die Freude anderer,

Musik: das Weihnachtsoratorium, der Tabernakelchor, Barbra Streisand

Luise bekommt auf dem Tisch den Adventsleuchter hinzugestellt,

ich plane Reisen zur Familie und nach Erfurt ins Augustinerkloster,

ein Seniorennachmittag zum Heiligen Nikolaus und ganz für mich allein sicher bei alledem auch einsame Gedanken und einige Tränen.

Ich habe ein Bild gefunden, es ist fünf Jahre alt, vielleicht etwas kindisch-albern, zumindest von außen betrachtet, für mich ist es mehr. Mir wurde warm ums Herz beim Finden, ich habe an Menschen gedacht, die mich begleitet haben – sehr unterschiedlich und doch voll Liebe…

Der Fuß gehört Valentin, es war einer seiner schelmischen Momente, das Bepperle des Adventskalenders war auf seinen Fuß gefallen und er hat es den ganzen Tag mit sich getragen. Und die Socke? Ist eine der berühmten „Oma-Socken“, auf denen wir so gern durch die Wohnung geschlurft sind, auch die finden sich noch im Schrank …

Und auch an diesem Satz ist so viel Wahrheit

„Wir begreifen unser Glück erst, wenn wir es von draußen sehen.“

Und nun? Gute Nacht! Morgen ist der erste Adventssonntag, Abendmahlsgottesdienst und Kirchenkaffee, also neue Kraft und Menschen um mich herum, und ich bin dankbar für diese Gelegenheiten.

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